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Die Laugavegur Packliste: was du wirklich brauchst

Eine vollständige, erprobte Packliste für den Laugavegur, für Hüttenwanderer und Camper: Kleidung, Schuhe, Ausrüstung für Flussquerungen, Verpflegung und die Kleinigkeiten, die man gern vergisst.

✓ Zuletzt geprüft: 15. Oktober 2026· 2 Min. Lesezeit

Eine Wanderin in blauer Jacke sortiert neben ihrem Zelt auf einem Zeltplatz im Hochland ihre Ausrüstung

Auf dem Laugavegur bekommst du Sonne, Regen, Wind, Nebel und womöglich Schnee – manchmal alles an einem Tag. Und zwischen Landmannalaugar und Þórsmörk gibt es keine Läden. Pack für den Winter und hoff auf den Sommer.

Kleidung: das Zwiebelprinzip

  • Basisschicht: Oberteil und Leggings aus Merino oder Kunstfaser. Keine Baumwolle: Die bleibt nass und kalt.
  • Mittelschicht: Fleece oder leichter Wollpullover.
  • Isolation: leichte Daunen- oder Kunstfaserjacke für Pausen und Abende.
  • Außenschicht: eine wirklich wasserdichte Jacke mit Kapuze und eine wasserdichte Hose. Beides ist Pflicht. Der Wind bei Hrafntinnusker kann brutal sein.
  • Wanderhose (schnelltrocknend) und eventuell Shorts für warme Tage in Þórsmörk.
  • Mütze, Buff und Handschuhe. Nimm Ersatzhandschuhe mit; nasse Handschuhe sind furchtbar.
  • Socken: drei bis vier Paar Wandersocken.
  • Trockenes Set für den Abend: ein Satz Kleidung, der den Rucksack nie verlässt, damit du immer etwas Trockenes zum Schlafen hast.

Schuhe

  • Stabile, wasserdichte Wanderstiefel mit Knöchelschutz und gutem Grip auf Schnee und losem Geröll. Achte darauf, dass sie eingelaufen sind.
  • Furtschuhe: Sandalen mit Fersenriemen oder leichte Trailschuhe, dazu Neoprensocken, wenn du schnell frierst. Siehe Flussquerungen.
  • Hüttenschuhe oder Flip-Flops. Die Stiefel bleiben in jeder Hütte im Eingangsbereich.
  • Optional: Gamaschen, gegen Schnee und den schwarzen Sand des Mælifellssandur.

Schlafen

  • Schlafsack (Pflicht in den Hütten, dort gibt es keine Bettwäsche). Ein Komfortbereich um 0 °C reicht für die Hütten; Camper brauchen es wärmer.
  • Ohrstöpsel und Schlafmaske. Gemeinsame Matratzenlager, und im Frühsommer wird es kaum dunkel.
  • Camper: ein sturmfestes Zelt, eine Isomatte mit gutem R-Wert und ein Kocher mit Brennstoff. Camper dürfen die Hüttenküchen nicht nutzen. Lies Camping auf dem Laugavegur.
  • Offline-Karte oder GPS-Track auf dem Handy, dazu eine Powerbank. In den Hütten gibt es keinen Strom, und Nebel kann die Wegmarkierungen verschlucken.
  • Stirnlampe für August und September.
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflastern.
  • Trekkingstöcke: sehr praktisch beim steilen Abstieg nach Álftavatn und in den Flüssen.
  • Rettungsdecke und Pfeife.
  • Speicher die 112 ein und lade die Safetravel-App herunter.

Essen und Wasser

  • Verpflegung für jeden Tag deines Treks plus einen Reservetag. Gefriergetrocknete Mahlzeiten sind leicht; in den Hütten gibt es Kocher und Töpfe.
  • Snacks, die weder gefrieren noch schmelzen: Nüsse, Schokolade, Trockenobst.
  • Wasser: Auffüllen kannst du meist an den Hütten und an klaren Bächen. Gletscherwasser (trüb) solltest du meiden.
  • Eine Thermoskanne für heiße Getränke unterwegs.

Kleinigkeiten, die man gern vergisst

  • Bargeld und Karte: Kartenterminals im Hochland haben manchmal keine Verbindung.
  • Badesachen für die heiße Quelle in Landmannalaugar.
  • Sonnenbrille und Sonnencreme: Schneefelder und lange Tage.
  • Müllbeutel. Aus Hrafntinnusker und Emstrur musst du deinen Müll wieder mitnehmen.
  • Münzen oder Karte für die (kostenpflichtigen) Duschen.

Weniger schleppen?

Auf einem Trek ohne Unterstützung wiegt dein Rucksack schnell 12–16 kg. Organisierte Reisen nehmen dir viel Planung ab, von der Hüttenbuchung bis zu den Transfers. The Iceland Trail ist ein Anbieter, der den Laugavegur geführt und individuell anbietet. Prüf, was inklusive ist, bevor du entscheidest, wie viel du tragen wirst.

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